Dienstag, 15. Mai 2018

Was ist eigentlich Temperguss?

Zukünftig erfahren Sie hier Neuigkeiten zum Gussverfahren Temperguss, dieser Service wird präsentiert seitens der AGS GmbH in Neuenrade. Sie haben Ideen und Anregungen für diesen Giesserei Blog, so können Sie sich gerne per Mail (t.koester@alu-guss-sauerland.de) mit mir in Verbindung setzen.


Das Temperguss-Verfahren (Quelle: Wikipedia.org):


Temperguss (lateinisch temperaredeutsch ‚mäßigen‘) ist eine Gusseisen­sorte, die aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung und des Erstarrungsvorgangs nach dem metastabilen System des Eisen-Kohlenstoff-Diagrammsgraphitfrei erstarrt und als vorerst harterspröder Temperrohguss in der Gussform entsteht. Eine anschließende Wärmebehandlung, das Tempern, bewirkt eine Gefüge­umwandlung. Der Zementit im Gussgefüge wird erst nach besonders langer Glühzeit zum Zerfall gebracht. Der dabei entstehende Graphit wird als Temperkohle bezeichnet und zeichnet sich durch seine charakteristische Knöllchenform aus. Durch diese Gestalt unterbrechen die Temperkohleflocken den Zusammenhang der metallischen Grundmasse nicht so ungünstig und mit potentieller Kerbwirkung wie die Grafitlamellen im Gusseisen mit Lamellengrafit. Das ist der Hauptgrund, warum Temperguss bessere mechanische Eigenschaften als normales Gusseisen mit Lamellengrafit aufweist und daher als zäh und gut bearbeitbar bezeichnet werden kann. Anhand des Bruchaussehens wird der Temper-Guss in schwarzen und weißen Temperguss unterteilt.


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